Rehabilitation von kriegszerstörten Schulen und Gesundheitseinrichtungen in Kabul und Umland

Kabul Nothilfe Schulbau

Von November bis Dezember 2002 war Christoph Lettgen zunächst verantwortlich für das kurzfristige Winternothilfeprogramm mit der Verteilung von Sachgütern des täglichen Bedarfs (Decken, warme Kleidung etc.) für Kinder. Daran schloß sich ein zehnmonatiger Einsatz für die Projektleitung der Wiederaufbaumaßnahmen an. Hierbei ging es um den Wiederaufbau von bürgerkriegszerstörten Schulen in Kabul Stadt und Umland. Durch den Wiederaufbau konnten insgesamt über 30 Schulen wieder in Betrieb genommen werden, darunter zahlreiche Mädchenschulen, sowie 10 Basis-Gesundheitsstationen und Krankenhäuser.

Vorhandene Fundamente oder teilzerstörten Gebäudefragmente wurden dabei genutzt, die Schulen in ihrem ursprünglichen Umfang wieder aufzubauen.

In jedem Projekt wurden dabei neben der Rehabilitierung der Gebäudehülle auch die Wasser- und Stromversorgung, die Sanitäranlagen sowie sonstige Anlagen wie Eingangstore und Umfassungsmauern instand gesetzt. Zahlreiche Schulen erhielten Schulmöbel für Schüler und Lehrer. Wo möglich, wurde die Klassenraumkapazitäten durch Gebäudeneubau erweitert, da der Unterricht wegen hohen Bedarfes teilweise in 2 bis 3 Schichten durchgeführt. Erwachsenenbildung spielt dabei eine große Rolle, aber auch der Nachholbedarf im Mädchenbereich führt zu hohen Schülerzahlen.

Die Wiederaufbauprogramme wurden 2003 abgeschlossen und das Projektbüro aufgelöst.